Bis zu 30 Prozent Preisunterschied bei Parfums
In seiner September-Ausgabe präsentiert das Testmagazin "Konsument" eine Preis-Übersicht zehn bekannter Duftmarken aus Parfümerien, Drogeriemärkten und Online-Shops in Österreich sowie sechs anderen EU-Staaten. Die im Juni durchgeführte Erhebung zeigt, dass beim Kauf von Parfums in Österreich auch zwischen einzelnen Parfümerieketten Preisunterschiede von bis zu 30 Prozent festzustellen sind.
Testkäufe in sechs weiteren EU-Ländern brachten keine wesentliche Ersparnis. Einzig in Deutschland waren viele der getesteten Parfums billiger als in Österreich zu haben, während sich ein Kauf in Belgien, Schweden, Finnland, Irland und Portugal kaum rentiert hat. Bei den Proben handelt es sich um Eau-de-Toilette-Neuerscheinungen, davon sieben Damen- und drei Herrendüfte.
Unter den getesteten Drogeriemärkten und Parfümerien konnte aber kein wirklicher Billigstanbieter festgestellt werden, der bei allen zehn Produkten unter dem Preis der Konkurrenz lag. Vielmehr locken Handelsketten wie Douglas, Marionnaud, Bipa und dm immer wieder mit unterschiedlichen Aktionen und Sonderangeboten. Die "Konsument"- Erhebung macht deutlich, dass nur durch Preisvergleiche die günstigsten Angebote ausgemacht werden können.
Weiters nahmen die "Konsument"-Tester Online-Shops unter die Lupe. Auch hier gilt: Manches ist günstiger, doch vieles teurer als anderswo. Beim Einkauf übers Internet steht in der Regel eine große Auswahl an Parfums zur Verfügung, doch müssen zusätzliche Kosten (z.B. Versandkosten) in Kauf genommen werden.
(apa)
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