Rapid: "Hickes" größte Sorge heißt Roman Wallner
- Rapid-Trainer: "Tun alles, um ihn dorthin zu bringen, wo wir ihn brauchen"
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Nicht Sonntag-Gegner GAK, sondern ÖFB-Teamstürmer Roman Wallner ist derzeit die größte Sorge von Rapid-Erfolgscoach Josef Hickersberger. "Im Moment ringt und kämpft Roman um Selbstvertrauen. Auf dem Weg zu seiner Hochform fehlt ihm derzeit sehr viel", erklärte "Hicke" im Vorfeld des Schlagers gegen die Grazer. Auch ÖFB-Teamchef Hans Krankl hatte im Rahmen der Niederlande-Partie gemeint: "Hickersberger und ich müssen den Wallner biegen."
Die sportliche Rapid-Führung mit dem Trainer sowie Sportmanager Peter Schöttel führt derzeit eine ganze Reihe von Einzelgesprächen mit dem 21-Jährigen, der auch durch eine Sprunggelenksverrenkung außer Tritt gebracht wurde und für Rapid in der Bundesliga zuletzt am 10. Mai 2003 zu Hause gegen SV Ried ins Schwarze getroffen hat. Zudem hat Wallner von Rapid-Arzt Robert Lugscheider einen eigenen Diätplan erhalten.
"Roman hat das Toreschießen im Blut und wir tun alles, um ihn wieder dorthin zu bringen, wo wir ihn brauchen. Wir werden uns noch mehr um ihn kümmern als in der Vergangenheit", meinte Hickersberger, der aber auch darauf hinweist, dass Wallner "im Training und im Spiel mehr arbeiten muss". Auf dem Weg zu alter Form hat Wallner also die volle grün-weiße Rückendeckung. Wie etwa beim Test am Dienstag in Purkersdorf. wo ihn Hickersberger zwecks Selbstvertrauen sogar zum Elferpunkt schickte.
Eine Verlängerung seines bis 31. Dezember 2004 laufenden Vertrags in Wien-Hütteldorf steht noch aus. Laut Schöttel, der sich am Freitagnachmittag einmal mehr mit Wallner zu einem Vier-Augen-Gespräch traf, ist dies aber nur eine Frage der Zeit: "Roman weiß, dass von unserer Seite Interesse besteht. Denn es ist nicht einmal ein Jahr her, da war er Rapid-Alleinunterhalter. Es gibt aber Sachen, die er regeln muss." Und auch Hickersberger hat Wallner-Manager Christian Flick bereits versichert, dass Rapid den Jung-Kanonier unbedingt braucht und halten will.
(apa/red)
