ÖSV-Elite konditionell sehr gut, skitechnisch gut im Plan
- Umstellung auf Materialänderung kommt Österreichern entgegen
- PLUS: Maier - Vom Unfall bis zum Sieg in Kitz (Kasten rechts)
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"Österreichs alpine Herren-Ski-Elite ist konditionell sehr gut, skitechnisch gut im Plan," betonte ÖSV-Herrensportleiter Toni Giger am Mittwoch in einer Pressekonferenz in Seefeld, wo sich in dieser Woche die Slalomgruppe unter Gert Ehn mit einem Kondi-Kurs auf die kommende (Zwischen)-Saison vorbereitet. Dieser gehören u.a. Ex-Weltmeister Mario Matt, Manfred Pranger, Kilian Albrecht, Martin Marinac, Hannes Reiter an.
Nicht dabei sind Heinz Schilchegger, der sich gegenwärtig in Obertauern vorbereitet und Rainer Schönfelder, der nach einer Mageninfektion erst auf "niederem Level" üben kann. Leute wie Benjamin Raich, Abfahrts-Weltmeister Michael Walchhofer und Superstar Hermann Maier zählen ja zur neu geschaffenen WC 4-Gruppe (potenzielle Weltcup-Anwärter).
"Neuseeland war ein Hit, wir haben 13 Tage hervorragend trainiert", erklärte Ehn, dessen Gruppe nun auf insgesamt 23 Schneetage zurückblicken kann. An die 50,55 wären allerdings vor dem Saisonauftakt erstrebenswert. Vier wird es kommende Woche auf dem Stilfser-Joch geben (wo sich allerdings die Österreicher die Piste mit sieben anderen Mannschaften teilen müssen), weitere zehn sind vor dem Weltcup-Auftakt der Slalomfahrer in Park City Ende November in den USA vorgesehen, dazwischen hofft man noch, da und dort auf dem Gletscher üben zu können.
Auf das neue Material (Skilänge mindestens 1,65 m, Aufdoppelung von 50 auf 45 mm reduziert) hätte man sich gut eingestellt, "es kommt uns sogar entgegen wie das Superjahr, als wir alles gewonnen haben" (Ehn) bewiesen hätte.
Walchhofer und Raich werden kommende Woche in der Girardelli-Skihalle in Bottrop Riesentorlauf trainieren, nach den Slalomfahrern kommen auch in den folgenden Wochen die übrigen ÖSV-Herren-Trainingsgruppen auf das Stilfser-Joch. "Dass wir zum Weltcup-Auftakt im Riesentorlauf am 26. Oktober in Sölden halbwegs rennfertig sind, ist derzeit meine größte Sorge", so Giger, der auf dem Gletscher alle Gruppe eins-Läufer (Eberharter, Maier, Knauß, Raich, Schilchegger, Mayer, Gruber) starten lassen wird. Dazu kommen zwei weitere und zwei aus dem Europacup.
(apa/red)
