Leichtathletik: Graf-Konkurrentin Maria Mutola als Geld-Weltmeisterin
- Über 1,2 Millionen Dollar erlaufen

Maria de Lourdes Mutola ist die "Geld- Weltmeisterin" der Leichtathleten. Die Rekordsumme von über 1,2 Millionen Dollar (1,06 Millionen Euro) hat die 30-Jährige aus Mosambik im WM-Jahr 2003 an Siegprämien und Startgeldern schon eingestrichen. Ganz allein knackte die ewige Rivalin von Österreichs Aushängeschild Stephanie Graf den Jackpot der Golden League und war um eine Million Dollar (885.000 Euro) reicher.
Einen Teil des Geldes will die 800-m-Weltmeisterin der Maria-Mutola-Stiftung überweisen, die jungen Leichtathleten ihres Landes eine Starthilfe und Trainingsmöglichkeiten in den USA gibt. Das Bruttosozialprodukt in Mosambik, einem der ärmsten Länder der Welt, betrug im Jahr 2000 pro Kopf der Bevölkerung 210 US-Dollar.
Noch nie hat eine Leichtathletin in nur sechs Monaten so viel verdient. Eine Million Dollar aus dem goldenen Jackpot, 60.000 als Weltmeisterin von Paris, 40.000 für ihren Sieg bei der Hallen-WM in Birmingham. Dazu kamen 90.000 Dollar für den "Durchmarsch" bei den sechs Golden-League-Meetings sowie Siegprämien bei weiteren Grand- Prix-Veranstaltungen.
Beim Weltfinale der Leichtathleten in Monte Carlo hat Mutola noch ihren 18. Sieg hintereinander in diesem Jahr gefeiert. Die Weltmeisterin aus Mosambik setzte sich am Sonntag mit 1:59,59 Minuten durch. Damit hat sie sich den mit einer Million US-Dollar (880.000 Euro) gefüllten Jackpot der Golden League endgültig gesichert, da die Teilnahme am Weltfinale Voraussetzung für die Auszahlung ist.
(apa/red)
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