Filip Dewulf entschuldigte sich bei Henin-Hardenne
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Der frühere belgische Tennisspieler Filip Dewulf hat sich bei US-Open Siegerin Justine Henin-Hardenne in einem offenen Brief entschuldigt. Dewulf hatte Bemerkungen zum massiven Muskelaufbau der zweifachen Grand Slam-Siegerin gemacht. Der Brief wurde in verschiedenen belgischen Zeitungen veröffentlicht,
"Justine, ich möchte mich bei dir entschuldigen. Ich wünschte ich hätte nie einen Schatten auf deinen fantastischen Sieg in New York geworfen. Der Gedanke von Doping ist mir dabei niemals in den Sinn gekommen", schrieb Dewulf, der 1995 in Wien und 1997 in Kitzbühel triumphiert hat.
Leo Clijsters hingegen sieht keinen Grund, sich für seine Aussagen - sie wurden vielfach als versteckte Dopingvorwürfe interpretiert - nach dem US-Open Finale zu entschuldigen. Auf der Homepage seiner Tochter Kim stellte er nun u.a. fest: "Sieht man nicht, dass Justine viel an Kraft zugelegt hat, sie stärker geworden und deshalb die logische Siegerin ist? Wenn sie so weiter arbeitet, wird sie Kim und auch viele andere noch öfters schlagen. Können wir es dabei bewenden lassen?" In den belgischen Medien wird bedauert, dass durch den aktuellen Streit zwischen Henin-Hardenne und Clijsters der erste belgische US-Open-Sieg völlig in den Hintergrund gedrängt wird.
(APA/red)
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