Basketball: Litauen zum dritten Mal Europameister
- Durch 93:84-Finalsieg gegen Spanien
- Italien besiegt Frankreich im "kleinen Finale"

Zum dritten Mal nach 1937 und 1939 hat sich Litauen am Sonntagabend in souveräner Manier den Titel eines Basketball-Europameisters geholt. Der Olympia-Dritte aus dem nur drei Millionen Einwohner zählenden Land schlug im spannenden Finale der 33. EM in Stockholmer "Globen" Spanien 93:84 (40:31). Die Balten traten damit die Nachfolge des bereits im Viertelfinale von Spanien entthronten Titelverteidigers Serbien und Montenegro an.
Beste Werfer der Litauer waren vor 13.102 Zuschauern - darunter 4.500 begeisterte litauische Fans - der überragende Arvidas Macijauskas (21), Eurelijus Zukauskas (18), Sarunas Jasikevicius (10) und Darius Songaila (10). Bei Spanien reichten auch die 36 Punkte des 2,14 Meter großen Pau Gasol, NBA-Profi bei den Memphis Grizzlies, nicht zum ersehnten ersten EM-Titel. Die Iberer scheiterten schon zum vierten Mal in einem EM-Finale.
Beide Finalisten waren schon vor dem Endspiel ebenso für das olympische Basketball-Turnier von Athen 2004 qualifiziert wie Gastgeber Griechenland und Weltmeister Serbien und Montenegro. Das dritte Olympia-Ticket dieser EM löste Italien durch den 69:67-Sieg im "kleinen Finale" gegen Frankreich. Die Franzosen sind damit ebenso für die nächste EM 2005 in Serbien und Montenegro qualifiziert wie Griechenland, das sich im Spiel um Platz 5 mit 72:64 gegen den enttäuschenden Titelverteidiger Serbien und Montenegro durchsetzte. (apa/red)
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