Mittwoch, 10. September 2003

US-Open-Siegerin Henin-Hardenne über Doping-Diskussion verärgert

  • "Bin jederzeit und überall bereit einen Test zu machen"
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Bei ihrer Rückkehr aus New York ist Tennis-US- Open-Siegerin Justine Henine-Hardenne nach dem zweiten Grand Slam- Erfolg ihrer Karriere von ihren Fans begeistert empfangen worden, doch dabei wurde sie auch mit einer Doping-Diskussion konfrontiert. Die verärgerte Belgiern stellte daraufhin fest, dass das einzige Geheimnis ihres Erfolges harte Arbeit sei.

"Ich habe nie gedopt. Ich bin jederzeit und überall bereit einen Test zu machen um zu beweisen, dass mein Körper sauber ist", sagte die 21-Jährige. Die Gerüchte waren durch den Vater ihrer belgischen US-Open Finalgegnerin Kim Clijsters aufgekommen.

Leo Clijsters kommentierte das Muskelwachstum Henin-Hardennes innerhalb des letzten Jahres in einer lokalen Fernsehsendung, ohne dabei allerdings das Wort Doping zu verwenden. Die wachsende Spannung zwischen den früher befreundeten Spielerinnen ist vermutlich auch auf ihre Herkunft und die damit verbundenen sprachlichen und kulturellen Unterschiede zurückzuführen. Henin-Hardenne stammt aus dem französischsprachigen Süden, Clijsters kommt aus dem holländischsprachigen Norden.

Henin-Hardennes Trainer Carlos Rodriguez glaubt, dass durch diese Doping-Diskussion ein Streit zwischen den Spielerinnen entfacht werden soll. Auch er wies die versteckten Doping-Vorwürfe strikt zurück: "Ich schwöre bei den Köpfen meiner beiden Söhne, dass sie nie gedopt hat. Justine ist einfach besser als Kim und wird auch öfter als sie gewinnen."

(APA)

10.9.2003 13:25