Taifun"Maemi" wütet in Südkorea: Über 100 Tote befürchtet
- Windgeschwindigkeiten bis zu 216 km/h
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Durch den bisher stärksten je registrierten Taifun in Südkorea sind in der Nacht auf Samstag vermutlich weit mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des staatlichen Katastrophenschutzes in Seoul wurde bis Sonntag Nachmittag (Ortszeit) der Tod von mindestens 81 Menschen bestätigt. Mindestens 25 Menschen galten noch als vermisst.
Es wird befürchtet, dass die Zahl der Toten weiter steigt. Auch am Sonntag wurden noch Leichen aus eingestürzten Gebäuden geborgen.
Einen Tag nach dem Abzug des Taifuns "Maemi" wurden die Aufräumarbeiten unterdessen durch die Unterstützung tausender Katastrophenhelfer intensiviert. Auch wurden mehr als 5.500 Soldaten für Aufräumarbeiten oder bei der Suche nach den Vermissten in den am stärksten Gebieten im Süden des Landes mobilisiert. Straßen, Felder, Ufergebiete und ganze Wohnsiedlungen standen noch immer unter Wasser.
In der größten Küstenstadt Busan stürzte am Sonntag nach Fernsehberichteten ein Stück einer 1,6 Kilometer langen Brücke ein. Teile der Brücke lagen zuvor nach dem Wirbelsturm unter Wasser. Informationen zu möglichen Verletzten gab es noch nicht. Nach offiziellen Schätzungen verursachte der Sturm Schäden in Höhe von mehreren hundert Milliarden Won (mehrere hundert Millionen Euro).
"Maemi" war am Freitagabend mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 216 km/h über den südlichen Teil der koreanischen Halbinsel gerast. Es war der stärkste Taifun seit Beginn der Aufzeichnung von Wetterdaten in Korea im Jahr 1904. (apa)
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