"Einwanderer": Arnie kommt wegen Akzent unter Beschuss
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Arnold Schwarzenegger kommt nun sein wohlbekannter österreichischer Akzent in die Quere: Im zunehmend härter werdenden Wahlkampf für die Recall-Wahlen am 7. Oktober ist er nun wegen seiner nicht-amerikanischen Herkunft unter Beschuss gekommen. Ein kalifornischer Gouverneur sollte zumindest den Namen des Bundesstaats, "Kalifornien" richtig aussprechen können, sagte der amtierende demokratische Gouverneur Gray Davis laut US-Medien zu einem Reporter, ohne allerdings dabei Schwarzenegger namentlich zu nennen.
Das Wahlkampf-Team des Austroamerikaners fühlte sich jedoch angesprochen und forderte Davis umgehend auf, sich bei Schwarzenegger und allen Einwanderern zu entschuldigen. Der Filmstar wurde in Thal bei Graz geboren und spricht mit steirischem Akzent. Auch Arianne Huffington, die als Unabhängige bei den Recall-Wahlen kandidiert, stammt nicht aus den USA sondern ist aus Griechenland eingewandert. Ein bissiger Kommentator meinte dazu, erstmals müssten bei Diskussionen der Kandidaten Dolmetscher eingesetzt werden.
In Kalifornien leben besonders viele Bürger, die nicht in den USA geboren sind. 28 Prozent der Einwohner des Bundesstaats am Pazifik haben außerhalb der USA das Licht der Welt erblickt. Damit führt Kalifornien die Rangliste der Bundesstaaten mit dem größten Anteil von eingewanderter Bevölkerung an. Besonders hoch ist der Einwanderungsanteil in den kalifornischen Städten: In Los Angeles sind 41 Prozent der Bewohner nicht in den USA geboren, in San Francisco 37 Prozent und in Santa Ana stolze 48 Prozent. (apa/red)
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