Voest-Privatisierung war Hauptthema bei OÖ-Wahlen
- ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne
·Ihre MEINUNG
FPÖ-Debakel: Was sagen Sie dazu?
Das größte Thema im OÖ-Wahlkampf war der Voest-Verkauf. Während Landeshauptmann Pühringer (V) die Arbeitsplätze in Oberösterreich gesichert sieht, waren die drei anderen Parteichefs skeptisch.
Auch bei der großen TV-Diskussion, der so genannten Elefantenrunde, verteidigte Pühringer die Privatisierung der Voest, weil rund 35 Prozent der Aktien bei oberösterreichischen Eigentümern und 54 Prozent bei österreichischen seien und diese eine Plattform bilden würden. Der SPÖ-Spitzenkandidat Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider widersprach dem und kündigte zu der Privatisierung eine Beschwerde bei der Finanzmarktaufsicht an.
Der FPÖ-Spitzenkandidat Landesrat Günther Steinkellner erklärte, es sei keine Sicherheit für das Unternehmen gegeben, so lange nicht ein Treuevertrag der oberösterreichischen Aktionäre abgeschlossen würde. Der Grüne Spitzenkandidat, Klubobmann Rudi Anschober, verlangte ebenfalls eine rechtsverbindliche Verpflichtung für ein gemeinsames Stimmverhalten der Aktionäre. (apa)
Dalai Lama in Österreich14:12
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
Präsidentenwahl in Serbien09:39
Traum von GroßserbienNeuer Präsident Nikolic kann sich nicht von nationalistischen Ideen lösen
