Dramatischer Unfall: Hubschrauber in Donau gestürzt
- Niemand verletzt - Insassen retteten sich schwimmend
- Taucher bargen Wrack in der Donau
In der Wachau hat sich am Sonntagvormittag ein spektakulärer Unfall ereignet. Ein Hubschrauber stürzte bei Wösendorf (Gemeinde Weißenkirchen) in die Donau. Nach Angaben der Gendarmerie in Krems haben sich die vier Insassen schwimmend an das Ufer gerettet.
Der Hubschrauber war um 9.35 Uhr zur Beobachtung des Wachau- Marathons vom Flugplatz Gneixendorf gestartet, berichtete die NÖ Sicherheitsdirektion. Der Absturz geschah um 10.10 Uhr. Nach der Rettung der Insassen gelang es den Tauchern in der Folge, den Hubschrauber zu bergen. Der Helikopter wurde am südlichen Ufer der Rollfähre Weißenkirchen gesichert. Die Bergung werde mittels Kran erfolgen, erklärte ein Landesfeuerwehrsprecher.
Experten des Bundesamtes für Zivilluftfahrt waren zur Absturzstelle unterwegs, um die Ursache des Unglücks zu ermitteln. Augenzeugen zufolge soll der Hubschrauber "sehr tief" geflogen sein, sagte Würzelberger. Laut dem ORF-Radio Niederösterreich sollten Journalisten an Bord von der Luft aus im Auftrag der Veranstalter für das Internet Fotos vom Wachau-Marathon machen. (apa)
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