Eurofighter: SPÖ kündigt "umfangreiche Initiativen" an
- Parlamentarische Anfrage an Schüssel
- SP-Kräuter will Ausstieg aus dem "Milliardendebakel"
·Eurofighter
Deutsche raten zu Produktionsstopp!
·SPÖ und Grüne
"Ausstieg aus Eurofighter-Kauf"
·Mängel bei Jets
Minister Ploatter verteidigt -Fighter
·-Fighter-Kritik
SP fordert Ausstieg aus "Phantomkauf"!
·Alle Infos zum "Eurofighter"
Durchklicken: Das ist der europäische Kampfjet
SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter hat am Samstag "umfangreiche Initiativen der SPÖ zur Aufdeckung der skandalösen Vorgänge" um den Kauf der Eurofighter angekündigt. Die SPÖ werde "alle nur erdenklichen Maßnahmen" ergreifen, um einen Ausstieg aus dem "Milliardendebakel" möglich zu machen, so Kräuter. Als erste Initiative will die SPÖ eine parlamentarischen Anfrage an Bundeskanzler Wolfgang Schüssel einbringen.
"Wenn die Bundesregierung glaubt, durch Schweigen und Vertuschung diesen größten Beschaffungsskandal der Zweiten Republik durchtauchen zu können, hat sie sich in der Eurofightercausa einmal mehr getäuscht", sagte Kräuter in einer Aussendung.
Parlamentarische Anfrage
Diese Anfrage soll sich auf das von Schüssel geäußerte Lob für die Entscheidung nach der Veröffentlichung des Rechnungshofrohberichts beziehen. Damals hatte der Kanzler gemeint, dass "meine Regierung eben sehr gut verhandelt hat, und wir am Ende das beste Gerät zum besten Preis mit den besten Gegengeschäften erhalten haben." Kräuter will nun von Schüssel wissen: "1) Wer hat wann mit wem 'sehr gut' verhandelt? 2) Kann der Eurofighter nach den von EADS inzwischen selbst zugegebenen gravierenden Mängeln als 'das beste Gerät' bezeichnet werden? 3) Ist der laut deutschem Rechnungshof unabsehbar ausufernde Preis der 'beste Preis'? 4) Wie kann von besten vereinbarten Gegengeschäfte gesprochen werden, wenn nicht einmal ein schriftlicher Abschlussbericht Bartensteins vorliegt?" (apa/red)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
