Österreich wird EU-Grenzpolizisten ausbilden
- Strasser: Kompetenzzentrum wird 2004 starten
·Polizei-Reform
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Derzeit tagen die EU-Innen- und Justizminister im Rahmen ihres ersten Treffens nach der Sommerpause in Italien. Inhalt: Gemeinsame Innen- und Sicherheitspolitik. Auch für Österreich wurde dabei bereits einige Grundsatzbeschlüsse gefasst. So werden künftig EU-Grenzpolizisten in Österreich ausgebildet werden.
Österreich werde in Traiskirchen ein Kompetenzzentrum für die Ausbildung von Grenzpolizisten aufbauen, das im kommenden Jahr operativ werden soll, berichtete der Minister im Gespräch mit österreichischen Journalisten.
"Das Kompetenzzentrum wird einen wesentlichen Beitrag für den Aufbau eines effizienten Kontrollsystems der europäischen Grenzen leisten", betonte der Minister. Das Kompetenzzentrum sei bereits im Aufbau, Österreich habe vor wenigen Wochen von der EU den finanziellen Zuschlag dafür erhalten, berichtete Strasser. "Wir sind mit Beginn des kommenden Jahres startbereit", so der Minister. Geplant sei unter anderem eine permanente Unterstützungseinheit aus österreichischen Beamten, sechs Experten aus EU-Mitgliedstaaten plus Fachleuten aus Norwegen und Island.
Das Management der EU-Außengrenzen sei ein wichtiges Gesprächsthema des EU-Innenministertreffens in Rom, meinte Strasser. "Sowohl Italien als auch Österreich sind treibende Kräfte in puncto Grenzkontrollen. Beide Länder drängen auf ein gemeinsam organisiertes EU-Grenzmanagement", so der Minister. "Wir haben größtes Interesse daran, dass eine professionelle nach den österreichischen Standards aufgebaute Grenzpolizei konstruiert und gebildet wird", fügte Strasser hinzu. (APA/red)
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