Mord in Wien: 43-jährige Frau niedergestochen!
- Täter entkam durch Park; Ehemann der Hauptverdächtige
- Mord nur einen Tag nach Messer-Attentat auf Anna Lindh
Mord-Alarm in Wien! Zu einer grausamen Tat ist es am Donnerstagabend in Wien Hernals (17. Bezirk) gekommen. Wie die Polizei am Freitagmorgen der APA mitteilte, fand sie die 43-jährige Fatima Y. aus Wien 17 blutüberströmt am Boden liegend vor, nachdem sie von Augenzeugen alarmiert worden war. Die Frau wies insgesamt zehn Stichwunden auf und verstarb noch an Ort und Stelle. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Ehemann, nach ihm wird per Haftbefehl gefahndet.
Am Donnerstag gegen 22.50 Uhr wurden die Polizisten in die Roggendorfgasse beordert, weil Augenzeugen einen Mann gesehen hatten, der sich über eine Frau gebeugt und auf diese eingestochen bzw. eingeschlagen hatte.
Die Zeugen berichteten weiter, dass der unerkannt gebliebene Täter über die dort befindliche Post-Sportanlage geflüchtet sei. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung war der Mann am frühen Freitagmorgen noch flüchtig.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Ehemann der Toten, den 39-jährigen Irfan Y. , sagte der stellvertretende Leiter der Kriminaldirektion 1, Dr. Hannes Scherz, gegenüber der APA. Der Mann soll das Opfer nach Streitigkeiten immer wieder bedroht haben. Nach ihm wird per Haftbefehl gesucht.
Laut Scherz waren das Opfer und ihr Ehemann seit rund zwei Jahren verheiratet. Im vergangenen Jahr habe es immer wieder Streitigkeiten gegeben. Als Fatima Y. vor rund einem Monat die Scheidung einreichte, musste der Mann von der Polizei aus der ehelichen Wohnung gewiesen werden, weil er seine Frau bedroht hatte.
Der Gesuchte ist laut Scherz etwa 1,75 Meter groß, von durchschnittlicher Statur und hat kurzes, dunkles Haar. Die fünfjährige Tochter des Paares befindet sich mittlerweile in Betreuung des Jugendamtes.
(APA/red)
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