Kampf gegen Raubkopien: Universal Music senkt Preise
- CDs sollen in den USA um bis zu ein Drittel billiger werden
- Preise von rund 12,98 Dollar pro CD zu erwarten
·nycfashiongirl
P2P-Userin wehrt sich gegen RIAA
·CD & DVD ade
Downloadservices groß im Kommen
·Musik im Web
T-Online startet Download-Service
Universal Music will mit Preissenkungen der wachsenden Flut von Raubkopien Einhalt gebieten. Kritiker der Musik-Industrie regten diesen Schritt bereits seit Langem an. Im vierten Quartal würden in den USA die empfohlenen Verkaufspreise um ein Viertel bis ein Drittel gesenkt, teilte das Unternehmen in New York mit. "Praktisch alle" CDs würden dann für 12,98 Dollar (12,04 Euro) angeboten.
Ziel der neuen Strategie sei es, "die Musikfans in die Geschäfte zu bringen und die Musikverkäufe zu steigern", erklärte Universal. Nach Zahlen des Internationalen Phonoverbandes (IFPI) kosten Raubkopien die Branche im Jahr 4,3 Mrd. Dollar (3,99 Mrd. Euro).
Universal Music steht in den USA nach eigenen Angaben für einen Marktanteil vor rund 30 Prozent. Das Unternehmen hat Interpreten von Eminem über t.A.T.u bis zu U2, Elton John und Sting unter Vertrag. (apa/red)
Weitere Informationen:
Cannes21:21
Zweite Goldene PalmeMichael Haneke gewinnt mit "Amour" den Hauptpreis bei den Filmfestspielen
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
