Donnerstag, 4. September 2003

Rezession in der Schweiz setzt sich fort

  • BIP sank im zweiten Quartal um 1,2 Prozent - Privater Konsum stützt, Investitionen schrumpfen

Die Rezession in der Schweiz ist im ersten Quartal tiefer gewesen als bisher erwartet und hat sich im zweiten Quartal in leicht abgeschwächter Form fortgesetzt. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 1,2 Prozent.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal ging das BIP um 1,0 Prozent zurück, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte.

Als Konsumstütze erwiesen sich weiterhin der private Konsum und die Nachfrage des Staates. Die Investitionen und die Exporte schrumpften weiterhin, wobei die Investitionen mit 4,1 Prozent stärker schrumpften als im Vorquartal.

Für das erste Quartal revidierte das Seco die BIP-Veränderungsrate nach unten. So betrug der Rückgang den neuen Berechnungen zufolge gegenüber dem Vorquartal nicht wie zunächst berechnet 1,0 Prozent sondern lag bei 2,3 Prozent.

Für das ganze Jahr rechnet das Seco mit einem leichten Rückgang des BIP.
(apa, red)

4.9.2003 08:26