'Luxus' Rauchen: Waneck will Zigaretten nochmals verteuern!
- Höhere Tabak-Steuer soll Gesundheitssystem sanieren!
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·Krankenkassen
Defizit explodiert auf 682 Millionen €
·Seit 1. Februar
Zigaretten um bis zu 10 Cent teurer!
Eine neue/alte Idee zur Sanierung der maroden Gesundheitssystems: Gesundheitsstaatssekretär Waneck (F) befürwortet eine weitere Erhöhung der Tabaksteuer um fünf bis zehn Cent. Diese Maßnahme würde 30 bis 40 Millionen Euro im Jahr zubringen, sagte Waneck.
Im Gespräch mit den "Salzburger Nachrichten" sagte Waneck: Österreich solle sich "nicht von Deutschland abkoppeln", meinte er. In Deutschland ist geplant, die Zigaretten pro Packung um einen Euro zu verteuern, um dem Gesundheitssystem zusätzliche Einnahmen zu erschließen.
Waneck forderte Finanzminister Grasser neuerlich auf, das Geld, das den Krankenkassen aus der letzten Erhöhung der Tabaksteuer zustehe, zu überweisen. Für heuer sind dies 82 Millionen Euro, doch bisher haben die Kassen die Mittel noch nicht erhalten.
Der Finanzminister solle sich bewusst sein, "dass Abmachungen einzuhalten sind", so Waneck. Er will die Einnahmen aus der Tabaksteuer zum Aufbau eines modernen Vorsorgeprogrammes verwenden, das Teil der anstehenden Gesundheitsreform sein soll.
Waneck betonte neuerlich, die Gesundheitsreform müsse garantieren, dass Österreich nicht in neun verschiedene Gesundheitssysteme zerfalle. Eine Strukturreform dürfe sich nicht an Bundesländer- Grenzen orientieren, sondern müsse auf die regionalen Gegebenheiten abzielen. (apa/red)
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