Nokia-Boss Spitzenverdiener unter größten Nicht-US-Unternehmen
- Einnahmen der Nicht-Amerikaner wirken wie Taschengeld neben denen der US-Bosse
Jorma Ollila, der Chef des finnischen Handy-Herstellers Nokia, war im Geschäftsjahr 2002 mit einem Gesamteinkommen von 15,6 Mio. Dollar (14,4 Mio. Euro) der Spitzenverdiener unter den 50 größten nichtamerikanischen Unternehmen.
Die Bosse der schweizerischen Großbank UBS, des britischen Ölriesen BP und des britischen Mobilfunkanbieters Vodafone folgen vor dem Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann.
Dies geht aus einer in der September-Ausgabe des internationalen Wirtschaftsmagazins "Forbes Global" veröffentlichten Studie hervor.
Auf den Plätzen sechs bis zehn befanden sich die Konzernchefs der französischen Kosmetik-Gruppe L'Oreal, des britischen Getränkekonzerns Diageo, des australischen Rohstoffunternehmens BHP Billiton, des schweizerischen Nahrungsmittelherstellers Nestle und der schweizerischen Großbank Credit Suisse mit Jahreseinkünften zwischen 5,9 Mio. Dollar und 4,9 Mio. Dollar.
Die Gehälter der größten nicht-amerikanischen Unternehmenschefs nahmen sich jedoch gegenüber denen ihrer US-Kollegen sehr bescheiden aus. "Forbes Global" verwies auf Jeffrey Barbakow, den Chef der US-Firma Tenet Healtcare, der im vergangenen Jahr Gesamtbezüge von 116 Mio. Dollar hatte.
(apa, red)
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