Montag, 1. September 2003

Österreich erwartet für 2003 weiter 1,3 Prozent Defizit

  • Verschuldung soll heuer wie erwartet auf 67,1 Prozent sinken

Finanzminister Grasser erwartet für 2003 weiter ein Defizit von 1,3 Prozent. Die Verschuldung soll heuer wie schon im Frühjahr vorhergesagt auf 67,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) fallen. Diese Zahlen seien am Freitag der EU-Kommission gemeldet worden, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums.

Alle EU-Staaten sind verpflichtet, Ende August ihre aktualisierten Prognosen für Defizit und Verschuldung für das laufende Jahr zu melden. Obwohl die österreichischen Zahlen für 2002 zuletzt günstiger ausfielen als im Frühjahr erwartet, sähen die Budgetexperten keinen Grund, die Prognosen für 2003 zu revidieren, so der Sprecher.

Erst vor einer Woche hatte die Statistik Austria endgültige Zahlen für Defizit und Verschuldung im Jahr 2002 vorgelegt und dabei die Neuverschuldung von 0,6 Prozent auf 0,2 Prozent des BIP und den Schuldenstand von 67,7 Prozent auf 67,3 Prozent des BIP korrigiert.
(apa)

1.9.2003 12:19