Krankl fordert von Spielern "Härte bis zur Grenze!"
- "Es muss eine regelrechte Schlacht werden"
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"Morientes nicht besser als Edi"
0:3 im Heimspiel in Wien - das lässt für das EM-Quali-Spiel am Samstag in Rotterdam gegen Holland (ab 20.30 Uhr live auf news.at) nicht Gutes ahnen! Das weiß auch Österreichs Teamchef Hans Krankl - deshalb fordert er von seinen Spielern: "Härte bis an die Grenze, es muss eine regelrechte Schlacht werden."
Die Dienstag-Einheiten im burgenländischen Teamcamp standen im Zeichen von Schussübungen. "Auch das Schießen gehört in Rotterdam zu den Dingen, die wichtig sein werden", erklärte Hans Krankl. In Wien beim 0:3 hätte seine Mannschaft zu großen Respekt vor dem Gegner gezeigt.
Krankl kündigt Schlacht an
"Das wird diesmal nicht stattfinden. Wir müssen zu Sache gehen, es muss eine regelrechte Schlacht werden. Und wenn bei uns auch Spielerisches zum Tragen kommt, dann kann es nur gut sein", kündigte der ÖFB-Teamchef am zweiten Tag in Bad Tatzmannsdorf an. Zweikampf-Verhalten, Härte bis an die Grenze und Disziplin, das sind die drei Hauptpunkte, auf die er größten Wert legt.
"Gelingt uns das nicht umzusetzen, dann werden wir keine Chance haben", ist der Wiener, der seine Aufstellung schon im Kopf hat, überzeugt. Bis zum Abflug am Freitag wird er seine Schützlinge mit technisch-taktischem Training auf die Niederländer einstimmen.
Wie spielt Holland
Krankl stellt sich nach der Gelb-Sperre von Ruud van Nistelrooy vor allem eine Frage: Spielt der Gegner mit drei (Overmars, Makaay und Van der Vaart/Van der Meijde) oder nur zwei echten Spitzen (Makaay und Van der Vaart)? Gegen die Belgier hatte Kluivert halb links im Mittelfeld sehr offensiv hinter den Spitzen agiert. Die Belgier wären in diesem Spiel sehr kompakt und hart gewesen. "In der ersten Hälfte hätten sie mehr als 1:0 führen müssen", meint Krankl.
Was Sonck in dieser Partie für Belgien gewesen war, könnte Edi Glieder für Österreich sein. "Das könnte ich mir durchaus vorstellen, wenn er will, rennt Edi 3.000 Touren am Stand", bemerkte der Teamchef über den Neo-Schalker.
Der Hausherren würden sicher versuchen, ihr Torverhältnis gegenüber Tschechien zu verbessern. "Wir wollen gegen den sehr starken Gegner beweisen, dass wir wieder ein Stück enger zueinander gefunden haben. Gelingt das, dann steht einer guten Leistung und einem guten Resultat nichts im Weg", so der "Italiener".
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