Rasen-Problem: Salzburg & Udinese im UEFA-Cup vor Heimrecht-Tausch
- Risiko einer Verlegung von Natur- auf Kunstrasen & dafür fällige Kosten zu hoch
- PLUS: Amoah von Sturm leihweise zu Salzburg
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Die Fußball-UEFA-Cup-Gegner SV Salzburg und Udinese stehen kurz vor einer Einigung bezüglich des Heimrecht-Tausches. Salzburg-Präsident Rudolf Quehenberger hat mit den Italienern die Gespräche positiv abgeschlossen, nun fehlt lediglich noch das "Grüne Licht" von der UEFA. Der SV Salzburg bestreitet damit das Heimspiel in der ersten Hauptrunde des UEFA-Cups gegen Udinese im Linzer Stadion. Den Salzburgern war von der UEFA untersagt worden, die Partie auf dem Kunstrasen der neuen Arena Wals-Siezenheim abzuhalten.
Laut Los hätte Udinese zunächst Heimrecht. Ursprünglich hatten die Salzburger in Betracht gezogen, für die Partie gegen die Italiener einen Natur- über den Kunst-Rasen zu legen. Dieses Vorhaben wurde jedoch aus zwei Gründen abgeblasen: Zum einen, weil dieses Verfahren bisher noch nie angewendet wurde und dem Bundesligisten aus diesem Grund das Risiko zu groß war. Zum anderen, weil dafür Kosten von rund 350.000 Euro angefallen wären, während hingegen die Stadionmiete für Linz ca. 20.000 Euro beträgt. "Wir haben alles versucht, doch noch in Salzburg zu spielen. Leider ist es uns nicht gelungen", meinte Manager Toni Pichler.
Die Partien gegen Udinese sind für 24. September und 15. Oktober angesetzt. (apa/red)
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