Mittwoch, 3. September 2003

Rallye-WM: Für Leader Burns wird es in Australien eng

  • Top-6-Teams in Rallye-WM nur durch 12 Punkte getrennt
  • Manfred Stohl "nur" als Teamchef bei Rallye Australien

Die Rallye-WM verläuft seit Monaten noch spannender als die Formel 1. Vor dem zehnten von 14 WM-Läufen in Australien sind die ersten sechs Piloten durch nur zwölf Punkte getrennt, für einen Sieg gibt es bekanntlich zehn Zähler. Der Brite Richard Burns (49 Punkte) führt seit der Türkei-Rallye Anfang März, obwohl er noch keinen einzigen Lauf heuer gewonnen hat. Citroen-Pilot Carlos Sainz (44) sowie Weltmeister Marcus Grönholm (Peugeot) und Petter Solberg (Subaru/je 38) sind ihm dicht auf den Fersen.

Die Rallye rund um Perth wird auch deshalb ein Knüller, weil sie vom Oktober in den September vorverlegt wurde und am Frühlingsbeginn mit viel Regen zu rechnen sein wird. Das macht den ohnehin schon sehr rutschigen Schotter in Westaustralien noch unberechenbarer. WM-Leader Burns, der nächstes Jahr von Peugeot zu Subaru wechselt, muss zudem am Anfang "Staubsauger" spielen, Verfolger Grönholm hat hingegen die vergangenen drei Auflagen der Australien-Rallye gewonnen.

Stohl "nur" als Teamchef dabei
Der Österreicher Manfred Stohl ist "nur" als Teamchef in Australien. Sein WM-Start fiel nach der späten Trennung von Hyundai ins Wasser, für die Nennung als Privatfahrer im bewährten Peugeot von Rolf Schmidt war es bereits zu spät. In Australien betreut der Wiener deshalb den in seinem Stohl Racing Team fahrenden Rumänen Constantin Aur, Stohl selbst ist wieder bei der OMV-Rallye vom 18. bis 20. September im Mitsubishi und danach beim WM-Lauf in Korsika wieder auf Peugeot am Start. (apa/red)

3.9.2003 11:43