Mittwoch, 3. September 2003

Langlauf: Marc Mayer ab 7.Oktober wieder startberechtigt

  • Internationaler Sportgerichtshof hat Sperre nach Berufung aufgehoben
  • Auch Vater Walter Mayer hofft auf ein Ende seiner Sperre

Langläufer Marc Mayer hat vom Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne mit seiner Berufung gegen die über ihn vom Internationalen Skiverband FIS verhängte Sperre Erfolg gehabt. Der Salzburger ist bereits ab 7. Oktober wieder voll Start berechtigt.

Mit seinem Spruch hat der Gerichtshof die Entscheidung des FIS-Vorstands vom 10. Mai 2003 abgeändert. Sprint-Spezialist Mayer wäre demnach wegen eines Dopingvergehens ( "Causa Blutbeutelfund in Salt Lake City") bis 7. Februar 2004 gesperrt gewesen.

Mayer zeigte sich nach der Entscheidung des Internationale Sportgerichtshofes CAS in Lausanne natürlich sehr erleichtert: "Ich bin über, über froh, dass ich schon heuer wieder starten kann. So kann ich die Saison voll mitmachen. Wenn ich bis Februar zuschauen hätte müssen, wäre ich durchgedreht."

Mayer glaubte an erfolgreiche Berufung
Schon bei der Anhörung, die sich über vier Stunden hingezogen hatte, habe er gefühlt, dass die Sache gut für ihn ausgehen werde: "Mir schien, da war schon klar, dass die Sperre reduziert wird. Ich bin ja nie positiv getestet worden. Der Urteilsspruch ist dann auch sehr schnell gefallen."

Punkte aus dem Vorjahr gestrichen
Als Wermutstropfen sieht Mayer jun. allerdings, dass ihm auf Grund der im Mai verhängten Sperre wichtige Punkte, die er im vergangenen Winter im Weltcup geholt hat, gestrichen werden. "Damit falle ich aus der Roten Gruppe im Weltcup, deren Kosten bei Weltcups übernommen werden." Die Sperre war ja rückwirkend ab dem Beginn der Olympischen Spiele 2002 in Salt Lake City festgesetzt.

Nun hofft auch Vater Walter
Marc Mayer hofft nun, dass dieser Spruch auch seinem Vater Walter Mayer, der den Internationalen Ski-Verband FIS nach der über ihn verhängten lebenslangen Sperre vor einem Zivilgericht klagt, helfen wird.

3.9.2003 09:49