Trotz Kelly-Affäre: Labour-Partei in Großbritannien im Aufwind
- 5 Prozent Stimmenzuwachs seit August
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43% der Briten fordern Rücktritt
·Polit-Suizid
Kelly nahm auch Schmerztabletten
·Kelly-Affäre
Witwe mit Vorwurf gegen Ministerium!
·Der Fall Kelly
Blair: Irak-Papier nicht aufgebauscht
·JETZT IM WEB
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Trotz der Kelly-Affäre hat die Labour-Partei des britischen Premierministers Blair in den vergangenen Wochen deutlich an Popularität gewonnen. Nach einer Umfrage für die "Times" käme Labour jetzt bei einer Wahl auf 39 Prozent der Stimmen, fünf Prozent mehr als Anfang August. Die Konservativen liegen bei 34 Prozent. Auch Blairs persönlicher Zustimmungswert verbesserte sich.
Labour steht nun wieder so gut da wie im Mai, bevor die Diskussion über die bisher fehlenden Massenvernichtungswaffen im Irak einsetzte und die Kelly-Affäre begann. Dies ist um so erstaunlicher, da die Regierung durch die richterliche Untersuchung zur Kelly-Affäre in der zweiten August-Hälfte ständig negativ in den Schlagzeilen war.
Die Tatsache, dass sich die Regierungspartei dennoch behauptet hat, wird von Meinungsforschern unter anderem auf die Schwäche der Opposition zurückgeführt. So seien die Konservativen unter ihrem weithin als farblos betrachteten Führer Iain Duncan Smith zu weit nach rechts abgedriftet, um wirklich eine Alternative zu sein. (APA/red)
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