Annan fordert "klare Rollendefinition" im Irak
- "Das Mandat muss präzise und realisierbar sein"
- Rumsfeld: Keine zusätzlichen US-Truppen in den Irak
·Irak und UNO
Resolutionsentwurf für USA änderbar
·Irak-Aufbau
Laut Geheimbericht 'aus dem Stegreif'
·Neuer Terror!
Schiitenführer in Najaf beigesetzt
·Neues Tonband
Saddam ruft zu "Heiligem Krieg" auf
·Unterstützung
USA stellen 2 Mio. US-$ zur Verfügung
·Terror-Netwerk
Schiiten beschul- digen die Al Kaida!
·Bakr al Hakim
Prominentester Schiitenführer Iraks
Nach dem US-Vorschlag für eine neue UNO-Resolution zum Irak hat UN-Generalsekretär Kofi Annan eine "sehr klare Rollendefinition" der Vereinten Nationen im Irak gefordert. "Das Mandat muss präzise und realisierbar sein", sagte Annan am Samstag dem CNN. Er halte es möglich, eine "Kompromiss-Resolution" zu finden.
Angesichts der schwierigen Sicherheitslage im Irak bemühen sich die USA und Großbritannien verstärkt um zusätzliche Truppen zur Stabilisierung des Landes. Die USA warben am Freitag im Weltsicherheitsrat um Unterstützung ihres ersten Entwurfs für eine neue Irak-Resolution. Nach dem Willen Washingtons soll eine multi- nationale Truppe mit UNO-Mandat, aber unter US-Kommando den Irak befrieden. Großbritannien trägt den Resolutionsentwurf mit. Deutschland und Frankreich geht er jedoch nicht weit genug.
Während die USA eine Aufstockung ihres eigenen Kontingents von rund 150.000 Soldaten ablehnen, will die britische Regierung einem Zeitungsbericht zufolge bis zu 3.000 zusätzliche Soldaten in den Irak entsenden. Am Freitag war ein internes Papier bekannt geworden, in dem Außenminister Jack Straw vor einem "strategischen Fehlschlag" im Irak warnte, falls die Truppen nicht aufgestockt würden. Erst am Mittwoch hatte Polen an der Spitze einer multinationalen Truppe die Verwaltung der irakischen Besatzungszone "Zentraler Süden" übernommen.
Keine zusätzlichen US-Truppen
US-Verteidigungsminister Rumsfeld bekräftigte am Samstag in Bagdad, Washington werde keine zusätzlichen US-Truppen in den Irak entsenden. "Dies würde der Hand voll von Kriminellen, Terroristen und Baathisten (Mitglieder der Staatspartei unter Saddam Hussein) nur mehr Angriffsziele liefern", sagte er. Außerdem wollten die USA eine "zu starke, unnatürliche ausländische Präsenz" im Irak vermeiden.
Innerhalb der EU zeichnet sich eine Annäherung für die im UNO- Sicherheitsrat begonnenen Beratungen über eine neue Irak-Resolution ab. Deutschland und Frankreich nahmen den US-Vorschlag mit Skepsis auf. (apa)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
