Schüler bekannte sich zu angeblichen Giftsendungen
Ein britischer Schüler hat sich für schuldig bekannt, Päckchen mit einer anscheinend giftigen Substanz an Prinz William und Cherie Blair geschickt zu haben. Vor einem Gericht in Glasgow räumte der 17-jährige Paul Smith am Freitag ein, er habe zwischen Oktober 2001 und Februar 2002 insgesamt 44 Sendungen mit einem Pulver versehen, das angeblich Milzbranderreger oder das Gift Rizin enthalten sollte.
Die Päckchen gingen an mehrere Organisationen und Einzelpersonen, darunter an den Sohn des britischen Thronfolgers und die Frau von Premierminister Tony Blair. Sie erhielten der Anklage zufolge Flaschen mit einer öligen Substanz, die mit einer ätzenden Sodalösung versetzt war.
Im März 2002 hatte noch ein Anrufer, der sich als schottischer Nationalist ausgab, die Verantwortung für die Sendungen übernommen. Später wurde der Schüler gefasst. Das Urteil gegen Smith soll am 31. Oktober verkündet werden. (APA)
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