Mindestens 14 Tote durch giftige Dämpfe in Irak
Bei einer Plastik-Fabrik im Irak sind durch ausgetretenes giftiges Gas nach Angaben von Bewohnern mindestens 14 Menschen getötet worden. Ein Polizeisprecher in der Stadt Bwab el Scham östlich der Hauptstadt Bagdad sagte am Freitag zu Reuters TV, es sei noch unklar, ob es sich um einen Unfall oder um einen Sabotageakt handele.
Bewohner berichteten, sie hätten am späten Donnerstagabend einen starken chemischen Geruch in der Luft wahrgenommen, der aus der Plastik-Fabrik gekommen sei. Als sie dort nachgesehen hätten, hätten sie die Leichen einer Familie gefunden, die die Anlage bewacht habe. Auch mehrere andere Menschen, die außerhalb der Fabrik wohnten, seien später im Freien gestorben.
Zeugen und Krankenhaus-Mitarbeiter sprachen von mindestens 14 Toten. Dutzende Menschen seien wegen Übelkeit behandelt worden.
Auf die Art des Gases gab es zunächst keine Hinweise. Ein Mann berichtete nach dem Vorfall: "Wir konnten nicht mehr atmen und mussten uns übergeben". (APA)
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