Unwetter in Spanien: 25-Jährige Lenkerin ertrunken
- Regenfälle beschädigten mehrere Gebäude
Bei schweren Unwettern in Spanien ist ein Mensch ums Leben gekommen. Nahe Jaen im Süden des Landes sei eine 25 Jahre alte Autofahrerin ertrunken, die in ihrem Wagen von Wassermassen mitgerissen worden war, berichtete der Rundfunk am Freitag.
Im weiter südlich gelegenen Granada hätten die starken Regenfälle mehrere Gebäude beschädigt. Das Dach eines zehnstöckigen Hochhauses sei teilweise eingestürzt. Verletzt worden sei aber niemand.
Im Ferienort Denia an der ostspanischen Costa Blanca richtete ein Tornado schwere Schäden an. Zahlreiche Bäume seien entwurzelt, Strommasten umgerissen und Dächer abgedeckt worden, teilten die Notdienste mit. Ein Mensch sei leicht verletzt worden, als sein Wagen wegen des starken Windes von der Straße abkam.
Der Tornado habe sich etwa vier Kilometer vor der Küste auf dem Meer gebildet und sei binnen fünf Minuten über einen 20 Kilometer langen Küstenstreifen hinweggefegt. "Der Himmel wurde plötzlich ganz schwarz", berichtete ein Augenzeuge. Mancherorts fiel vorübergehend der Strom aus. (apa)
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