Anti-Rassismus-Konferenz der OSZE in Wien eröffnet
- Grußbotschaft von US-Präsident Bush
In der Wiener Hofburg ist am Donnerstag die Konferenz gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) von Außenministerin Ferrero-Waldner eröffnet worden. US-Präsident Bush wandte sich in einer Grußbotschaft an die Konferenzteilnehmer. An der Tagung nehmen laut Veranstalter 390 Delegierte teil.
Bush betonte in seiner Grußbotschaft, die Vereinigten Staaten seien stolz darauf, an dieser wichtigen Tagung teilzunehmen. "Die Prinzipien von Toleranz und Gleichberechtigung bleiben der Kern unserer Identität als Nation", heißt es in dem bei der Konferenz verlesenen Text. "Wir müssen unseren Planeten von der Verschmutzung der Intoleranz in all ihren Ausprägungen säubern", sagte US- Außenminister Powell in einer via Videoaufzeichnung transportierten Botschaft an die Delegierten.
An der Konferenz nehmen die Vertreter der 55 OSZE-Mitgliedsstaaten sowie Repräsentanten von über 50 Nicht-Regierungsorganisationen teil. Die zweitägige Tagung widmet sich unter anderem der Rolle von Regierungen und Institutionen, aber auch der Zivilgesellschaft und der Medien bei der Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
(apa)
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