Drei Feuerwehrmänner an der Cote d'Azur verbrannt
- Löschfahrzeug wurde von den Flammen eingeschlossen
Im Kampf gegen die Flammen im südfranzösischen Mauren-Massiv sind drei Feuerwehrmänner ums Leben gekommen. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurde ihr Löschfahrzeug am späten Montagabend von den Bränden in der Nähe der Ortschaft Cogolin eingeschlossen. Ein Berufsfeuerwehrmann und zwei freiwillige Kollegen seien bei lebendigem Leib verbrannt. Die Männer waren 37, 42 und 43 Jahre alt.
Am Dienstag kämpften rund 2.000 Florianijünger gegen die Flammen. Bis Mittag wurden den Angaben zufolge 4.500 Hektar Wald vernichtet. Im Juli waren im Mauren-Massiv bei den schlimmsten Waldbränden seit Jahrzehnten fast 20.000 Hektar zerstört worden.
Auf Korsika versuchten am Dienstag mehr als 800 Einsatzkräfte, ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Seit Freitag seien dort 8.000 Hektar Wald verbrannt, hieß es. Die Situation bleibt nach Angaben der Präfektur Nord-Korsikas angespannt, auch wenn der Wind in der Nacht zum Dienstag schwächer gewesen sei als angenommen. Bei heftigen Waldbränden auf der Mittelmeerinsel waren am Montag 18 Menschen verletzt worden, drei davon schwer. Nahe Cap Corse waren 25 Häuser teils ausgebrannt.
Seit Jahresbeginn sind nach Angaben von Innenminister Nicolas Sarkozy vom Montag in ganz Frankreich 54.000 Hektar Wald den Flammen zum Opfer gefallen. Dies sei die schlimmste Bilanz seit 15 Jahren. (apa)
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