Burmas Oppositionsführerin im Hungerstreik
- Protest gegen illegale Inhaftierung durch das Militärregime
- US-Außenministerium: "Burmas Regierung hat Verantwortung"
Die inhaftierte burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi hat nach Informationen des US-Außenministeriums einen Hungerstreik begonnen. Damit wolle die Friedensnobelpreisträgerin gegen ihre illegale Inhaftierung durch das Militärregime protestieren, heißt es in einer Erklärung des Außenministeriums in Washington.
Der Sprecher des Außenministeriums, Philip Reeker, erklärte: "Wir sind tief besorgt über ihre Sicherheit und Wohlergehen. Burmas Regierung hat die volle Verantwortung für ihre Gesundheit", nachdem sie das Regime am 30. Mai in so genannte "Schutzhaft" genommen hatte. Die USA riefen die Führung in Rangun erneut zur Freilassung von Suu Kyi und anderer Mitglieder der Nationalen Liga für Demokratie (NLD) auf. Die Regierung von Burma (Myanmar) wurde aufgefordert, einen politischen Dialog mit allen Parteien aufzunehmen.
Die Friedensnobelpreisträgerin wird nach letzten Informationen 40 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Rangun festgehalten. Die Haftbedingungen wurden von einem UNO-Vertreter als "absolut beklagenswert" bezeichnet. Die Festnahme war international scharf kritisiert worden. (apa)
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