Klestils und die Ross-Affäre: Präsident kriegt noch 2 Pferde geschenkt!
- FORMAT: Präsente des saudischen Königs kosten ihn 3.000 €/ Monat
- Plus: BILDER & UMFRAGE: Darf Klestil das überhaupt annehmen?
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So kamen Klestils zu den Pferden
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Darf Klestil so teuer beschenkt werden?
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Kein Ende in der Ross-Affäre des Präsidenten-Paares: Vier weitere vierbeinige Geschenke des saudischen Königs könnten schon bald in Wien landen! Zwei Pferde und zwei Dromedare sind in Riad abreisebereit. Wie ausführlich berichtet, wurden die Klestils bereits mit sechs Pferden beschenkt. Die Vollblüter – nebst zwei Dromedaren – waren 2001 das Gastgeschenk des saudischen Königs Fahd an den Bundespräsidenten anlässlich des Staatsbesuchs in Riad (siehe Kasten rechts).
FORMAT: Die Klestils in der Armutsfalle
Die Rösser trüben die Vorfreude von Thomas Klestil auf den nahenden Ruhestand. Der Unterhalt ist so teuer, dass der Bundespräsident fürchtet, in ernste Finanznöte zu geraten.
Zwar ist Thomas Klestil mit 21.000 Euro brutto, 14- mal im Jahr, Österreichs bestverdienender Politiker. Aber viel bleibt ihm von der üppigen Gage nicht übrig. 6.635 Euro muss er monatlich Pensionsbeitrag einzahlen, 525 Euro für den Dienst-Mercedes, 4.500 Euro gehen an seine erste Frau Edith.
Der Mann in der Hofburg muss im Monat also mit nicht viel mehr als 2.600 Euro netto auskommen – 400 weniger als er derzeit für die Araberhengste zu berappen hat. Was Wunder, dass der Bundespräsident im kleinen Kreis unlängst klagte: „Diese Pferde treiben mich noch in den Ruin.“ Und verkaufen können die Klestils ihre Rösser nicht – das wäre eine Beleidigung des saudischen Königshauses. Vielleicht gibt der Landwirtschaftsminister eine außerordentliche Subvention.
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