Haider: voest-alpine wird zur Koalitionsfrage
- "Scharinger und Co sind eine Schmähpartie, sie werden bei günstiger Aktienentwicklung sofort verkaufen"
Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider forderte am Dienstag auf der Rieder Messe in Oberösterreich einen sofortigen Privatisierungsstopp für die voestalpine. Befragt zu den Entscheidungen im Ministerrat meinte Haider, er könne sich "einen Umfaller von Herbert Haupt nicht vorstellen", da müsse es "Zugeständnisse von Bundeskanzler Schüssel" gegeben haben.
Eine Privatisierung der voestalpine zum jetzigen Zeitpunkt wäre eine Verschleuderung von Volksvermögen, erklärte Haider. Was jetzt mit der voestalpine passiere, sei "eine Schweinerei", so Haider wörtlich. Man dürfe nicht jetzt, wo es bei der voestalpine gut laufe, alles verscherbeln.
Es gehe jetzt auch darum, bei der voestalpine "intern Ordnung zu machen", sagte Haider in Anspielung auf die Affäre Struzl. Und zu den Bestrebungen in Richtung eines oberösterreichisch-österreichischen Konsortiums für die Übernahme weiterer Anteile an der voestalpine stellte Haider fest: "Scharinger und Co sind eine Schmähpartie, sie werden bei günstiger Aktienentwicklung sofort verkaufen." (apa)
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