Cheibani W.-Notarzt: In den Innendienst versetzt
- Suspendierung wurde aufgehoben
- Mauretanier Cheibani W. starb im Juli bei Rettungseinsatz
Der Notarzt der Wiener Rettung, dessen Suspendierung im Zusammenhang mit dem Tod des 33-jährigen Mauretanier Cheibani W. im Afrikadorf im Wiener Stadtpark nun wieder aufgehoben wurde, wird vorerst nur im Innendienst eingesetzt. Das sagte Alfred Kaff, Chefarzt der Wiener Rettung, Mitte Oktober.
Ob der Arzt auch wieder auf Rettungsfahrten eingesetzt werden könnte, ließ Kaff offen. Trotz des öffentlichen Drucks sei eines jedenfalls klar: "Wenn keine Anklage erhoben wird, ist er für mich voll rehabilitiert."
Verwundert zeigte sich Kaff darüber, dass er von der Aufhebung der Suspendierung aus Medienberichten erfahren habe müssen. Erst auf eigene Nachfrage habe er bei der zuständigen Stelle der Stadt eine Bestätigung bekommen.
Die Begründung dafür sei ihm nicht genannt worden. Mögliche disziplinäre Konsequenzen sind laut Kaff für den Rettungsarzt weiter nicht ausgeschlossen: "Wenn Anklage erhoben und er rechtskräftig verurteilt wird, bekommt er ein Disziplinar-Verfahren." (APA/red)
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