"Saliera"-Raub: Neue Kontakt-Versuche gestartet
- Verschlüsselte Hinweise auf eine Homepage & neues Täterprofil
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·Einzig erhaltene Goldarbeit von Cellini
Schätzwert der Saliera liegt bei mehr als 50 Mio.
·"Saliera"-Diebstahl: Das war der Künstler
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Mit einer neuen Offensive wird nun Kontakt zu jenen Personen gesucht, die vor knapp fünf Monaten das berühmte Salzfass "Saliera" von Benvenuto Cellini aus dem Kunsthistorischen Museum Wien (KHM) gestohlen haben. Am Samstag wurde in der Tageszeitung "Kurier" neuerlich ein Inserat geschalten, mit der Bitte "Sara, please come back!" und dem Hinweis auf eine neue Homepage.
Auf der im Inserat angegebenen Homepage www.thesaliera.com entschuldigt man sich "für die ganze Aufregung rund um den Brief, das hätte nicht passieren sollen". Gemeint ist damit das Bekanntwerden jenes Schreibens, das Ende August bei der Uniqua-Versicherung in Wien eingegangen ist und in dem "Sara" fünf Mio. Euro "Lösegeld" für die Skulptur verlangt hat.
Auf der Homepage wird weiters nicht nur erneut eine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme genannt, sondern auch der verschlüsselte Hinweis auf eine weitere "spezielle Adresse nur für dich" gegeben. Zu dieser Internetadresse gelangt man nur, wenn man den Brief an die Uniqa-Versicherung kennt. Denn sie beinhaltet "die letzten fünf Worte vom zweiten Absatz, fünfte Zeile ohne dem letzten Wort" aus dem Brief. Unklar ist, wer die Inserate und Homepage in Auftrag gegeben hat - die Sonderkommission "Saliera" des Bundeskriminalamts, die Uniqa und KHM-Direktor Wilfried Seipel machen keine Angaben dazu. Immer wieder wird vermutet, dass der vom KHM beauftragte britische Kunstdetektiv Charles Hill dahinter steckt.
Laut "profil" wurde an Hand des Erpresserbriefes ein Täterprofil erstellt. Demnach sollen hinter dem Einbruch zwei Personen stecken, Dieb und Verfasser des Schreibens sollen nicht ident sein. Außerdem soll sich die Skulptur in den Händen einer Person mit Wohnsitz in Österreich befinden. Dafür spreche, dass der Brief am Flughafen Wien aufgegeben worden sei und der Wunsch des Täters darin, die weitere Kommunikation über Annoncen im "Kurier" abzuwickeln. Außerdem sei die geforderte Summe von fünf Mio. Euro, also zehn Prozent des Objektwerts, "eine typisch österreichische Provisionsregelung", zitiert das "profil" aus Ermittlerkreisen. (apa)
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