Japanische Chip-Ausrüster mit vollen Auftragsbüchern
- Nachfrage nach Wafer-Equipment treibt Bestellungen in die Höhe
·Techno-Krise
Intel-Boss sieht keinen Aufschwung
Die japanischen Hersteller von Halbleiter-Equipment sitzen auf vollen Auftragsbüchern. Nach Berechnungen des Branchenverbandes Semiconductor Equipment Association of Japan stiegen die bei den Firmen eingegangenen Bestellungen im Juli gegenüber um 27 Prozent auf fast 99 Mrd. Yen (780 Mio. Yen). Damit hat die Branche den zweiten Monatszuwachs in Folge hingelegt und beim Bestellvolumen sogar das zweitbeste Ergebnis der Geschichte erzielt, teilte der Verband mit.
Als Grund für den Absatzerfolg wird die solide Nachfrage auf dem Heimmarkt und die höhere Nachfrage auf anderen asiatischen Märkten angegeben. "Japanische Chip-Produzenten haben den Absatz in die Höhe getrieben. Vor allem die Nachfrage nach Equipment für die Wafer-Produktion war nicht nur in Japan, sondern auch im "asiatischen Rest" sehr lebhaft", sagte ein Sprecher des Industrieverbandes.
Wegen der guten Auftragslage hat im Juli auch zum dritten Mal in Folge die so genannte Book-to-Bill-Ratio die magische 1,00-Marke durchstoßen und einen Wert von 1,4 erreicht. Die Book-to-Bill-Ratio beschreibt im Wesentlichen das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz. (pte/red)
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