"profil": Haberzettl droht mit Streik
- Chef der Eisenbahngewerkschafter reagiert empört auf Kukacka-Äußerungen
- Staatssekretär verbreite "Halb- und Unwahrheiten, gepaart mit Unwissenheit"
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ÖBB im Visier des Rechnungshofes
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" berichtet, droht der Vorsitzende der Gewerkschaft der Eisenbahner, Wilhelm Haberzettl, als Reaktion auf Äußerungen von Verkehrsstaatssekretär Helmut Kukacka mit Kampfmaßnahmen. Haberzettl: "Wenn wir per Gesetz vergewaltigt werden, dann ist ein Streik nicht mehr zu vermeiden."
Kukacka hatte angekündigt, mittels Änderungen im ÖBB-Dienstrecht sämtliche Sonderrechte der Eisenbahner wie Kündigungs- und Versetzungsschutz abschaffen zu wollen.
Eisenbahnergewerkschafter Haberzettl verweist darauf, dass die ÖBB-Beschäftigungsverhältnisse auf privatrechtlichen Verträgen beruhen.
"Da einzugreifen, ist in einem Rechtsstaat sehr bedenklich", meint Haberzettl. "Von welchen Privilegien redet er?", fragt sich Haberzettl in Bezug auf Kukacka. "Ist die Überstunden-Abgeltung ein Privileg? Die bekommen ja alle anderen auch abgegolten." Kukacka zeichne sich aufs Neue durch "Halb- und Unwahrheiten, gepaart mit Unwissenheit" aus, so Haberzettl.
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