LA-WM in Paris: 15 Jahresweltbestmarken, aber kein Weltrekord
- USA sind die erfolgreichste Nation mit 10 Gold-Medaillen
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Die besten Bilder der LA-WM in Paris
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Da auch am Schlusstag kein Weltrekord verbessert wurde, gingen die IX. Leichtathletik-Weltmeisterschaften in St. Denis/Paris so wie schon die WM vor zwei Jahren in Edmonton - abgesehen von den beiden Weltbestzeiten im Gehen der Männer - ohne neue Höchstmarke zu Ende. Die knapp eine halbe Million Zuschauer, die an den neun Wettkampftagen ins Stade de France gepilgert war, bekam aber insgesamt 15 Jahresweltbestleistungen (Männer 4/Frauen 11) und sieben Kontinentalrekorde zu sehen.
Erfolgreichste Nation waren wie gewohnt die USA mit zehn Mal Gold, acht Mal Silber und zwei Mal Bronze (20 Medaillen) vor Russland (6/8/5 - 19) sowie Äthiopien (3/2/2 - 7), den überraschend starken Weißrussen (3/1/3 - 7) sowie Gastgeber Frankreich (2/3/2 - 7).
Selbst wenn der unter Dopingverdacht stehenden Doppel-Weltmeisterin Kelli White ihre Medaillen über 100 m und 200 m nachträglich vom Weltverband (IAAF) aberkannt werden sollten, hätten die US-Amerikaner auf Grund des Übergewichts bei den Siegen in der Nationenwertung weiterhin die Nase vor den Russen.
Die Titelkämpfe im Pariser Vorort gingen zwar am Sonntag offiziell zu Ende, aber endgültig abgehakt werden sie von den Statistikern erst, wenn der "Fall White" endgültig geklärt ist. Doch für Robert Wagner, den oberösterreichischen Manager der 26-jährigen Kalifornierin steht schon vor dem endgültigen Urteil der IAAF eines fest: "Diese beiden Medaillen kann man, nach dem, was am Samstag passiert ist, wegschmeißen!
Selbst wenn die IAAF am Ende der Untersuchung offiziell bestätigt, dass Kelli sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, kann man diese beiden Weltmeistertitel nicht mehr vermarkten." (apa/ red)










