Keine Überraschung: Mutola holt Gold über 800m
- Silber geht an Holmes, Bronze an Kruschtscheljowa
- Verletzungs-Drama um Steffi Graf (siehe Kasten rechts)
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Was es bei der WM zu verdienen gibt
Titelverteidigerin Maria Mutola aus Mosambik hat am Dienstagabend bei der Leichtathletik-WM in Paris das 800-m-Finale gewonnen. Die 30-jährige Afrikanerin setzte sich in 1:59,89 Minuten vor ihrer britischen Trainingskollegin Kelly Holmes (2:00,18) sowie der Russin Natalja Kruschtscheljowa (2:00,29) durch und holte nach Stuttgart 1993 und Edmonton 2001 ihren bereits dritten WM-Titel.
Österreichs Vizeweltmeisterin Stephanie Graf sah wegen ihrer Fußverletzung den Endlauf nur im Fernsehen. Der 30-jährigen Kärntnerin, die ihre bereits achte Medaille bei einem Großereignis holen wollte, war am Vormittag im Hotel eine Mineralwasserflasche aus der Hand gefallen. Bei diesem Missgeschick zog sich die Olympiazweite Schnittverletzungen am rechten Fuß zu, die einen Start im Finale unmöglich machten.
Mutola, die seit dem 19. Juli 2002 ungeschlagen ist und seit ihrem Olympiasieg 2000 in Sydney bei jedem Großereignis - Hallen-, Freiluft-WM (jeweils zwei Mal), Afrika-Meisterschaft, Commonwealth Games und Weltcup - Gold geholt hat, ist erst die zweite 800-m- Läuferin der Geschichte, die ihren Weltmeistertitel erfolgreich verteidigt hat. Bisher war dieses Kunststück nur der Kubanerin Ana Fidelia Quirot, die 1995 in Göteborg und 1997 in Athen triumphierte, gelungen.
(apa)










