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Die Abschlusstabelle
der Saison 2003/04
Obwohl gegen Aufsteiger Mattersburg vor Heimpublikum nur ein 1:1 herauskam, war GAK-Coach Walter Schachner mit der Darbietung seiner tragischen Europacup-Helden zufrieden. Stadtrivale Sturm kommt hingegen nach wie vor nicht in Schuss, beim 500. Bundesliga-Match von Admira-Goalie Wolfgang Knaller setzte es in der Südstadt ein 1:2. Und der FC Superfund Pasching bezwang in der 7. Runde der Bundesliga im vielleicht letzten Match mit Goalgetter Glieder Bregenz 3:1 und ist seit 23. Juli (1:2 gegen GAK) in der Meisterschaft unbesiegt.
In Pasching ist wie immer in den vergangenen Wochen Edi Glieder der Mann über den man spricht. Nicht nur auf Grund seines achten Bundesliga-Treffers zum 3:0 (Nummer eins in der Torschützenliste) gegen Bregenz, sondern vor allem wegen des anstehenden Transfers zu Schalke 04.
Glieder soll nach den Absagen von Fernando Morientes und Mikael Forssell sowie dem Abschied von Emile Mpenza erster Kandidat für einen Wechsel nach Gelsenkirchen sein. Denn S04-Coach Jupp Heynckes forderte nach dem neuerlich biederen 3:0 im Cup gegen TSV Aindling: "Es wäre nicht schlecht, wenn wir noch einen Stürmer präsentieren können."
In Unterzahl spielt es sich doppelt schwer
Der GAK stemmte sich nur drei Tage nach der heroischen Match in Amsterdam fast eine Stunde lang in Unterzahl gegen die zweite Saisonpleite, denn Verteidiger Pötscher sah in der 35. Minute Gelb-Rot - selbiges Schicksal war dem 30-Jährigen bereits in den Niederlanden widerfahren. "Schoko" Schachner resümierte positiv: "Nach diesem Spielverlauf können wir mit dem einen Punkt leben. Wir waren mit zehn Spielern besser als mit elf."
Gregoritschs "Lehrlinge" entführen einen Punkt
Ex-GAK-Coach Werner Gregoritsch sammelt mit seiner Mattersburger Truppe weiterhin eifrig Zähler (Platz sechs, neun Punkte) und ist bezüglich GAK voll des Lobes. "Der eine Punkt gegen die derzeit beste Mannschaft Österreichs war wichtig. Bei uns war heute die mangelnde Routine nicht zu übersehen, wir sind gegen den GAK noch Lehrlinge." Den Treffer der Burgenländer markierte der Slowake Koziak (erstes Bundesliga-Tor), der 25-Jährige hatte im Vorjahr noch in der Regionalliga Ost für den Kremser SC gespielt und dort 18 Mal ins Schwarze getroffen.
Sturm bläst ein rauher Wind ins Gesicht
Sturm bleibt nach wie vor auf dem neunten Tabellenplatz sitzen, das 1:2 gegen die Admira setzte die Talfahrt munter fort. Graz-Trainer Gilbert Gress sitzt jedoch seiner Meinung nach weiterhin fest im Sattel: "Sie können beruhigt schlafen, ich werde auch morgen noch da sein." Sein Gegenüber Raschid Rachimow stauchte seine Mannschaft nach schwachem Beginn ("Wir waren so schlecht, dass ich dachte, ich muss sterben) in der Kabine erfolgreich zurecht, der entscheidende Doppelschlag von Iwan (69.,70.) war das Ergebnis.
Ergebnisse (7. Runde):
Herold Admira - SK Puntigamer Sturm Graz 2:1 (0:0)
Liebherr GAK - SV Mattersburg 1:1 (1:1)
FC Superfund Pasching - Casino SW Bregenz 3:1 (3:0)
SV Wüstenrot Salzburg - FK Austria Memphis Magna 0:0 (0:0)
SK Rapid Wien - FC Kelag Kärnten 2:2 (0:0)
(apa/red)
