Dienstag, 26. August 2003

SK Rapid über Bundesliga-Strafsenat erzürnt

  • Bekämpfung des Urteils notfalls durch alle Instanzen
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Österreichs Fußball-Rekordmeister Rapid wird gegen die nach dem Wiener Derby von der Bundesliga ausgesprochene Geldstrafe von 10.000 Euro ("mangelnde Sicherheitsvorkehrungen") protestieren. Notfalls sollen alle Instanzen bemüht werden, um das Urteil zu bekämpfen. Beim Derby waren im Hanappi-Stadion u.a. Feuerzeuge auf dem Spielfeld gelandet.

Ligasponsor T-Mobile hatte damals vor dem ausverkauften Hanappi-Stadion Gratis-Feuerzeuge verteilen lassen. Rapid-Pressesprecher Peter Klinglmüller dazu: "Es hat keinerlei Ausschreitungen auf den Rängen gegeben. Der Ordner-Dienst hat, weil es auch Raucher unter den Fans gibt, in ganz Österreich keine Anweisungen, den Zuschauern ihre Feuerzeuge abzunehmen. Wir können die Leute nicht nackt auf die Tribünen setzen. Zudem sind wir auch den Anweisungen des Schiedsrichters nachgekommen."

Zudem gibt es in Hütteldorf zum Unterschied von vielen anderen Bundesliga-Stadien Netze hinter den Toren um Wurfgeschosse abzufangen. Weiters geht es Rapid azch darum, dass nicht mit zweierlei Maß gemessen wird. So habe Rapid nach der Partie in Salzburg, wo Torhüter Helge Payer von einer Wasserflasche und mehreren anderen Gegenständen getroffen worden war und eine Platzwunde erlitten hatte sowie der der Mannschaftsbus der Grün-Weißen mit Steinen beworfen worden, war, auf eine Anzeige bei der Bundesliga verzichtet. Man sei der Ansicht, "dass die österreichischen Vereine ihr Geld in die Jugend und nicht in Strafen investieren sollten."

(apa/red)

26.8.2003 09:32