Krieg in Israel: Neuer israelischer Raketenangriff im Gaza-Streifen
- Hubschrauberangriff: Israel tötet zwei Palästinenser
- Arafat ruft zur Fortsetzung der Waffenruhe auf (siehe Kasten!)
·Raketenangriff
Gaza: Israel tötet Hamas-Anführer
·Waffenruhe
Arafat appelliert an radikale Gruppen
·Zivilist getötet
Gaza: Luftangriff fehlgeschlagen
·Israel in EU?
"Wenn die EU will, sind wir drin!"
·Kein Rückzug
Israel will gezielte Tötungen fortsetzen
·Israels Armee
Raketenangriff: 4 Hamas-Kämpfer tot
Israel hat am Montag die Angriffe gegen Aktivisten der radikal-islamischen Hamas-Bewegung fortgesetzt. Bei einem Raketenangriff auf ein Auto in Gaza wurde nach Angaben des Rettungsdienstes mindestens ein Palästinenser getötet. Mindestens 15 Menschen, zumeist Passanten oder Insassen anderer Fahrzeuge, seien verletzt worden. Einer von ihnen befinde sich in kritischem Zustand.
Nach Angaben palästinensischer Sicherheitsvertreter feuerte ein Apache-Kampfhubschrauber mitten im Stadtzentrum drei Raketen auf ein Auto mit Hamas-Mitgliedern. Zuvor hatte der israelische Ministerpräsident Sharon bei einer Kabinettssitzung eine Fortsetzung militärischer Aktionen gegen militante palästinensische Organisationen angekündigt. "Wir führen die Operationen gegen Hamas und andere Terrorgruppen fort, um sie davon abzuhalten, israelische Bürger zu verletzen".
Der israelische Heereschef Jaalon wurde in Medienberichten mit der Bereitschaft zitiert, eine 3.000 Mann starke Infanteriebrigade in das Autonomiegebiet zu schicken. Es war der sechste Angriff dieser Art in den vergangenen zwei Wochen. Insgesamt wurden bei den "gezielten Tötungen" bisher 15 Palästinenser umgebracht.
Die israelische Regierung betrachtet die Liquidierung von Hamas-Mitgliedern als Vergeltung für den Selbstmordanschlag vom 19. August, bei dem in Jerusalem 21 Menschen getötet wurden. Seitdem ist der Friedensprozess zum Stillstand gekommen. Militante palästinensische Gruppen haben ihren Waffenstillstand beendet.
Nach den Worten des außenpolitischen EU-Beauftragten Solana gibt die Situation in Nahost derzeit wenig Anlass zum Optimismus. Die Lage sei kritisch, doch glaube er nach wie vor an einer friedlichen Lösung des Konflikts, sagte Solana am Montag in der jordanischen Hauptstadt Amman. Am Abend wollte er nach Israel zurückkehren, wo er vor allem mit dem israelischen Ministerpräsidenten Sharon zusammentreffen sollte. (apa)
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
