Terminator macht Politik! Waffen: NEIN, Marihuana: JA!
- Schwarzenegger bezieht erstmals Stellung zu heißen Themen: Abtreibung ja, Homo-Ehe nein!
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Die Politik des Terminators kurz und knapp: NEIN zu Waffen und Home-Ehe, JA zu Abtreibung und Marihuana! Nach wochenlanger Kritik an seiner Kandidatur für das Amt des Gouverneurs in Kalifornien hat sich Hollywood-Star Schwarzenegger erstmals zu politischen Themen geäußert. Insider interpretieren Arnies Programm als Polit-Spagat: Buhlen um Stimmen bei den Konservativen, aber auch bei den Liberalen!
Schwarzenegger sprach sich im Radio für das Recht auf Abtreibung aus und erklärte, er unterstütze die Legalisierung von Marihuana für medizinische Zwecke. Schwarzenegger forderte gleichzeitig ein Verbot von Angriffswaffen.
Mit einigen seiner Aussagen wollte er offenbar die konservative Wählerschicht in Kalifornien ansprechen: Er lehnte die Möglichkeit einer Eheschließung homosexueller Paare ab und sprach sich für Gebete in den öffentlichen Schulen aus. Mit seiner liberalen Haltung zu Abtreibungen und Marihuana könnte er jedoch auf Ablehnung bei den Konservativen stoßen. Diese unterstützen bisher Schwarzeneggers Hauptkonkurrenten bei den Republikanern, Senator Tom McClintock.
Die Wähler entscheiden am 7. Oktober zunächst über die Abwahl des derzeitigen demokratischen Gouverneurs Gray Davis und dann über seinen möglichen Nachfolger. Die Abwahl Davis' gilt als sicher. Auf die Frage, ob Schwarzenegger einen guten Gouverneur abgeben würde, sagte Davis, der Schauspieler habe das notwendige Mindestalter und wohne wie gesetzlich vorgeschrieben in dem Staat. "Manchmal wollen die Menschen aber ein wenig mehr, wie ein bisschen Erfahrung", erklärte er. Schwarzenegger lag in den Umfragen zuletzt knapp hinter dem Demokraten und derzeitigen stellvertretenden Gouverneur Cruz Bustamante. (apa)
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