Elf Tote bei Rebellen-Überfall in Nepal
- Polizeistation südöstlich von Kathmandu angegriffen
- Sieben Polizisten, drei Rebellen und ein Zivilist unter den Opfern
Bei mehreren Angriffen maoistischer Rebellen sind in Nepal seit Dienstag mindestens elf Menschen getötet worden. Wie örtliche Medien am Mittwoch berichteten, kamen mindestens sieben Polizisten, drei Aufständische und ein Zivilist ums Leben. Unter anderem hätten die Rebellen eine Polizeistation rund 180 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Kathmandu angegriffen. Drei Polizisten werden noch vermisst.
In der vergangenen Woche hatte es auf Initiative von König Gyanendra Verhandlungen zwischen der Regierung und den Rebellen über eine neue Verfassung und Reformen gegeben. Die Rebellen hatten im Jänner einen Waffenstillstand verkündet. Sie fordern die Einsetzung einer Übergangsregierung und die Freilassung von Hunderten ihrer Anhänger aus den Gefängnissen. Seit Beginn ihres Kampfes in dem Himalaya-Staat 1996 starben mehr als 7.000 Menschen. (apa)
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