Geburtenrate: Kinderzahl pro Frau leicht gestiegen
- Von 1,33 auf 1,4 Kinder pro Frau - 2,08 Kinder pro Frau wären für stabile Bevölkerungsentwicklung nötig
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Die Fertilitätsrate - die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau - ist im Vorjahr leicht auf 1,4 gestiegen. Damit wurde in etwa der Wert von 1997 erreicht, 2001 lag die Fertilitätsrate bei 1,33. Für eine stabile Bevölkerungsentwicklung wären nach Angaben der Statistik Austria rund 2,08 Kinder pro Frau nötig. "Das liegt aber sicher nicht im realistischen Bereich", so die zuständigen Abteilung.
Um auf eine Fertilitätsrate von 2,08 zu kommen müsste die Zahl der Geburten auf 116.000 steigen, was einen Zuwachs von fast 50 Prozent bedeuten würde (im Vorjahr wurden in Österreich 78.000 Kinder geboren). Zuletzt war eine Fertilitätsrate von 2,08 im Jahr 1972 erreicht worden, 116.000 Geburten hat es seit Ende der 60er Jahre nicht mehr gegeben.
Die Gründe für den Anstieg der Fertilitätsrate im Vorjahr müssen nach Angaben der Statistik Austria noch erhoben werden. Möglich wären etwa "Timingeffekte" im Zusammenhang mit dem Kindergeld - also das "Nachholen" von Geburten. Ohne Zuwanderer wäre die Zahl der Kinder pro Frau übrigens noch niedriger: 2001 kamen auf jede Inländerin 1,24 und auf jede Ausländerin 2,03 Kinder. Die Werte für 2002 liegen noch nicht vor.
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