Zwei Mädchen durch Reinigungsmittel in Tiroler Schwimmbad vergiftet
- Britin und Oberösterreicherin durch Defekt in der Dosieranlage verletzt
Schwere Vergiftungen trugen ein siebenjähriges Oberösterreichisches und ein fünfjähriges Britisches Mädchen am Donnerstag davon. Die beiden tummelten sich in einem Hotelschwimmbad in Kirchberg (Bezirk Kitzbühel). Durch einen Defekt in der Dosieranlage dürfte Reinigungsmittel in das Wasser gelangt sein, teilte die Gendarmerie am Freitag mit.
Der Haustechniker hatte eine Rückspülung zur Reinigung der Filter durchgeführt. Dafür verwendete er anorganisches Desinfektionsmittel auf Chlorbasis. Während des Reinigungsvorganges dürfte weiterhin Desinfektionslösung in das im Rohr stehende Wasser eingepumpt worden sein. Nach dem Einschalten der Pumpen dürfte es in das Schwimmbad gelangt sein und zu einer Überdosierung im Wasser geführt haben.
Die Kinder hatten sich im Einstiegsbereich des Beckens aufgehalten. Sie wurden mit der Rettung ins Krankenhaus nach St. Johann in Tirol gebracht. Dort wurden sie stationär aufgenommen. (apa/ red)
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