Mehrere Unwetter richteten Schäden in Graz und Südsteiermark an
- Dächer abgedeckt, Gemeindestraßen überflutet, Stromausfälle, Bäume umgestürzt
·Rekordsommer
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Mehrere knapp hintereinander folgende heftige Unwetter haben am späten Freitagnachmittag und am Abend im Großraum Graz sowie in der südlichen Ost- und Weststeiermark Schäden angerichtet. Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt und sperrten Straßen bzw. kappten Stromleitungen.
In Ligist in der Weststeiermark fiel ein Baum auf ein Haus, selbst in der steirischen Landeswarnzentrale in Graz fielen kurzfristig Sicherungen und Computer aus. Die Unwetter begannen am Nachmittag kurz und heftig und gingen dann in mehren Wellen auf den Raum Graz und die Ost- und Weststeiermark nieder. In Graz wurden einige Straßen überflutet, weil die Kanalabläufe die plötzlichen Wassermassen nicht mehr fassen konnten. Einige Auto standen unter Wasser. In einigen Grazer Durchzugsstraßen lagen Bäume und Äste auf der Fahrbahn. Die Grazer Berufsfeuerwehr stand im Dauereinsatz, das Telefonnetz war überlastet. Personen kamen nach ersten Meldungen nicht zu Schaden.
Im Bezirk Graz Umgebung standen 22 Feuerwehren im Einsatz. In Mooskirchen wurde die Dächer von Häusern abgedeckt, in Ligist stürzte ein Baum auf ein Haus. Besonders betroffen waren die Gemeinden Söding, Mooskirchen, Ligist und Steinberg. Auch im weststeirischen Bezirk Voitsberg kam es zu Verwüstungen. Betroffen waren auch die oststeirischen Bezirke Fürstenfeld und Weiz - vor allem bei Gleisdorf
- und der obersteirische Bezirk Knittelfeld, wo ein Heuschober vom Blitz getroffen wurde und in Flammen aufging.
Der Geschäftsführer der Energie Graz, Urs Harnik, sprach gegenüber der APA "von den schlimmsten Schäden seit fünf Jahren". Im Osten von Graz schlug ein Blitz in einen Transformator ein und legte teilweise die Stromversorgung lahm. Die Stromausfälle konnten bei den Endverbrauchern zwar eher kleinflächig und kurzfristig gehalten werden, doch musste in einigen Teilen des Stadtgebiets der Strom aus Sicherheitsgründen abgestellt werden. Bei der Straßenbeleuchtung könne es länger zu Ausfällen kommen. (apa, red)
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