Wer soll Klestil nachfolgen? Ferrero will nicht!
- "Bin Außenministerin mit Leidenschaft" - Busek fordert "Ende der Koketterie" in der VP!
- Grüne und FPÖ warten ab!
·Pröll bleib!
56% wollen ihn als Landeshauptmann
·Wer soll in die Hofburg einziehen?
Mitstimmen & schauen, wer im Finish führt!
·FORMAT-Talk
Pröll als Präsident: "Nicht blutleer..."
·Präsidentenamt
Petrovic: Pröll wäre geeignet
·Klestil-Erbe
ÖVP-Kandidat wird im Jänner bestimmt
·1. Präsidentin
Sacher-Chefin soll Klestil beerben!
Wer wird Bundespräsident Klestil beerben? Eine Frau, die als heiße Anwärterin für die Wahl im Frühling 2004 gehandelt wurde, winkt jetzt ab: Benita Ferrero-Waldner. Sie nimmt sich im Rennen um das Ticket des VP-Kandidaten immer stärker zurück: "Diese Frage ist sicher kein Thema für mich", erklärte sie am Montag. Sie sei eine "Außenministerin mit Leidenschaft". Der ehemalige Vizekanzler und derzeitige EU-Sonderbeauftragte Erhard Busek verlangt ein "Ende der Koketterie" in seiner Partei. "Die Diskussion um die Kandidaten darf kein "Loch Ness" sein, das immer wieder auftaucht.
Die Außenministerin wurde als schärfste Kontrahentin des niederösterreichischen Landeshauptmanns Erwin Pröll im Ringen um die Präsidentschaftskandidatur gehandelt.
Ebenfalls noch im Rennen ist die steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic, wenngleich sie in der Vorwoche öffentlich bezweifelt hatte, überhaupt gefragt zu werden.
Höchstens Außenseiterchancen besitzt Rechnungshof-Präsident Franz Fiedler. Bereits definitiv abgesagt hat Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V).
Die FPÖ will sich nicht festlegen, bevor nicht in den Reihen der beiden Großparteien ÖVP und SPÖ die Kandidatenfrage geklärt ist. FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann erklärte, "wir schließen einen eigenen freiheitlichen Kandidaten für 2004 nicht aus." Die FPÖ kann sich durchaus eine Unterstützung für die steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic vorstellen, sollte diese die ÖVP-Kandidatin sein.
Die Grünen wollen sich noch nicht äußern. Das erklärte der Grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz. Es müsse noch abgewartet werden, welche Kandidaten von den beiden Großparteien wirklich aufgestellt würden. Auch müsse in den eigenen Reihen noch eine Grundsatzentscheidung über eine eigene Kandidatin oder einen eigenen Kandidaten geführt werden. In den "Salzburger Nachrichten" war angedeutet worden, dass die Grünen auch überlegten, eine junge Frau aufzustellen. Die Verfassung schreibt für Kandidaten ein Mindestalter von 35 Jahren vor.
(apa, red)
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