Dienstag, 19. August 2003

Sensation: Star-Koch Witzigmann in Österreich!

  • Im Hangar-7-Restaurant Ikarus schwingt Witzigmann die Löffel!
  • PLUS: Die vielen Jobs der Herdvirtuosen...

Sensationell: Erstmals seit seiner Kochlehre nahm Star-Koch Eckart Witzigmann hierzulande wieder die Kochlöffel in die Hand. Im Hangar-7-Restaurant "Ikarus" von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz hat der internationale Spitzenkoch in bewährter Manier groß aufgekocht...

Sautierte Jakobsmuscheln auf weißen Bohnen, mallorquinischer Spanferkelrücken mit Balsamicoschalotten und Paprikapolenta, Ziegenfrischkäse auf Karotten-Vanille-Chutney: Das sind die Eckdaten des lukullischen Höhenflugs, der Gourmets seit 22. August in Salzburgs neuem Genusstempel Ikarus in ungeahnte Höhen der Haute Cuisine befördert. Der Pilot: Eckart Witzigmann - eine echte Sensation. Der zum Koch des Jahrhunderts geadelte gebürtige Badgasteiner nahm erstmals seit seiner Kochlehre vor vierzig Jahren wieder in Österreich den Kochlöffel zur Hand, womit heimische Genießer sich endlich die kulinarischen Kunststücke eines der größten Herdvirtuosen der Welt auf der Zunge zergehen lassen konnten.

Einzigartiges Restaurant an einem einzigartigen Ort Der Coup der Witzigmann-Heimholung gelang Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz. Er überzeugte ihn, die Patronanz für das Luxusrestaurant Ikarus im neuen Hangar 7 auf dem Salzburger Flughafen zu übernehmen - "ein einzigartiges Restaurant an einem einzigartigen Ort mit einem einzigartigen Konzept", erklärt Witzigmann, warum er sich leicht überreden ließ.

Jeden Monat ein anderer internationaler Spitzenkoch
Das Konzept ist tatsächlich ungewöhnlich: Jeden Monat wird ein anderer Kochstar im Ikarus gastieren. Im August und September Eckart Witzigmann himself, danach kommen seine Freunde aus aller Welt, die Witzigmanns Einladung gerne folgen: im Oktober Gerhard Schweiger vom mit zwei Sternen dekorierten Tristan in Mallorca, im November verwöhnt Hansjörg Sackmann mit Schwarzwälder Spezialitäten. Japanische, thailändische und französische Gastköche haben ihr Kommen avisiert. Sogar Ferran Adria vom katalanischen "El Bulli" verhandelt mit Witzigmann - "bei Ferran ist alles möglich", schätzt Witzigmann die Chancen hoch ein, dass er den Aromenalchimisten nach Salzburg locken wird können.

Jörg Wörther mit Gourmet-Fastfood im Hangar 7
Ein wenig geht dabei unter, dass Eckart Witzigmanns rechte Hand im Ikarus selbst ein Herdkünstler ist. Der 32-jährige gebürtige Bozner Roland Trettl lernte bei Witzigmann in den legendären Münchener Gourmettempeln Tantris und Aubergine, folgte ihm ins Ca's Puers nach Mallorca und ist offizieller Küchenchef des Ikarus. In ihm erkennt einer das Potenzial zum Starkoch, der es wissen muss: Jörg Wörther, Vierhaubenkoch im nahen Schloss Prielau und mit einem originellen Fingerfood-Konzept für Gourmets ab November im Hangar 7 beteiligt, streut dem Konkurrenten Rosen: "Roland Trettl wird ein großer Star werden. Er ist ein klarer Vierhaubenkandidat."

Mehr zum Thema: FORMAT 33/2003

19.8.2003 09:53
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