Schwedens Euro-Gegner führen vor Referendum klar und stabil
- Vor Volksabstimmung sind 49 Prozent dagegen, 39 Prozent dafür
Dreieinhalb Wochen vor der Volksabstimmung über den Euro in Schweden haben die Beitrittsgegner bei Umfragen ihre klare Führung gehalten. Bei einer von der Stockholmer Zeitung "Dagens Nyheter" veröffentlichten Erhebung des Temo-Institutes wollten 49 Prozent mit Nein und 39 Prozent mit Ja stimmen. 12 Prozent waren unentschieden. Damit konnte die vom sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Göran Persson geführte Ja-Seite vier Prozentpunkte von den bisher 16 Prozent Unentschiedenen gewinnen, während der Nein-Anteil gleich blieb.
Bei einer am selben Tag von "Expressen" und dem Privatsender TV4 veröffentlichten Gallup-Umfrage stieg dagegen der Anteil der Euro-Gegner um 2 Prozentpunkte auf 47 Prozent. Die Ja-Seite blieb gegenüber der Vorwoche mit 35 Prozent stabil. 2 Prozentpunkte unter den zuletzt 18 Prozent unsicheren Wählern wechselten zu Nein. Beide Umfragen wurden mit jeweils 1000 Befragten durchgeführt.
Schweden gehört mit Großbritannien und Dänemark zu den drei EU- Ländern, die der Währungsunion nicht angehören. In Dänemark hat die Bevölkerung bei einem Referendum im September 2000 den Beitritt abgelehnt. (apa/red)
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